Und ihr gleich auch…

Halbwegs im Verborgenen habe ich wie besessen vor mich hingestrickt. Wenig davon auf Instagram gezeigt, hier nichts geschrieben. Es gab eine Deadline, und ich war mir wirklich nicht sicher ob ich die einhalten würde… zwischendurch hatte ich wirklich Sorge mein Handgelenk würde schwächeln, so viel habe ich gestrickt.

Dabei ‚rausgekommen sind vier neue Designs, die es in einigen Wochen zum nachstricken gibt. Das „Wo“ verrate ich euch dann sobald es soweit ist.

Heute ist jedenfalls das Paket mit den fertigen Teilen auf die Post gegangen, und nachdem hier in der letzten Zeit so wenig zu sehen war, wollte ich euch wenigstens kleine „Sneak Peeks“ geben. Dabei könnt ihr auch direkt einen Blick durchs Schlüsselloch in mein Zuhause werfen:

Cuscheln mit Cusi

Dieses Tuch war das erste der Stillschweigenprojekte. Ein wirklich anfängertaugliches Tuch aus dem flauschigen Alpakagarn Cusi von Lamana und einem kleinen bisschen Cusco am Rand. Farblich habe ich mich scheinbar von Bretönchen und/oder Treppenhaus inspirieren lassen. Hauptsächlich weiß mit Karamell-Details.

Diese Details werdet ihr dann aber erst bei der endgültigen Veröffentlichung gezeigt bekommen, denn der Sneak Peek soll ja kein Spoiler werden 😉

Rund herum

Habt ihr auch Spitznamen für eure vier Wände? Bei mir heisst das Haus entweder „Landsitz“ (liegt janz weit draußen), oder „Villa Kunterbunt“ da ich in jedem Raum eine farbige Wand habe. Es gibt noch einen dritten Namen, da mein englischsprachiges Navi die Straße immer ausspricht als wohnten hier lauter Popo-Grabscher;-). Die Pippi über der Treppe bezieht sich jedenfalls auf die vielen Farben.

Das Haus war ursprünglich mal der Stall eines alten Hofs, und die unglaublich hohen Decken haben wir beim Umbau beibehalten. Überall sieht man noch altes Gebälk, das mit den ausdrücklich modernen Teilen (wie der geschweißten Metalltreppe) eine gewollte Disharmonie bildet. Passend dazu habe ich mich für eine bunte Mischung aus alten und neuen Möbeln entschieden. Beim einem der nächsten Sneak Peeks zeige ich euch noch einen Teil vom alten Hof den wir verbaut haben.

Auf dem Lammfell mit Blick zur Eingangstür liegt dann noch meine vierbeinige Mitbewohnerin und Farbinspiration, das „Bretönchen“ Mo. Mo ist für meinen Geschmack die allertollste (meistens), aber ganz sicher ist sie der Hund mit der größten Beharrlichkeit beim Ergattern von Liegeplätzen. In jedem Raum ist gut für sie gesorgt, und trotzdem finde ich sie häufig genug auf den Sesseln. Selig und ohne den Hauch eines schlechten Gewissens streckt sie dann alle viere von sich, als hätte sie ein Geburtsrecht auf allen Luxus dieser Welt. Und soweit ich weiß hat Madame bis vor drei Jahren als Straßenhund in Spanien keine weichen Kissen belegen. Aber das scheint typisch für Bretonen zu sein, draußen Rampensau mit Duracellqualitäten, drinnen die absoluten Sesselpupser.

Und dabei schließt sich der Kreis, denn das Mo-farbige Tuch eignet sich für lange Spaziergänge bei Wind und Wetter, aber für den Herbst kann ich es mir auch gut über die Schultern gelegt als Seelenschmeichler vorstellen.

Bei Instagram waren übrigens schon diese Schnappschüsse vom Tuch zu sehen:

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